Ankunft in Windhoek

Am Ostersonntag 16.04.2017 ging unser Abenteuer Namibia los. Um 9 Uhr sind wir mit dem Zug Richtung Frankfurt gestartet. Die Bahn war unglaublich pünktlich, sodass wir 3,5h in Frankfurt am Flughafen zu überbrücken hatten. Mit dem Gepäck und unserer ganzen Elektronik hat alles gut geklappt, obwohl sie in Frankfurt schon ganz schön genau alles gescannt haben. Der Flug in dem neuen Airbus A350
nach Doha war sehr angenehm. Nur unsere Ankunft in Doha hat sich ziemlich verzögert. Bis zur Landung hatte alles wunderbar funktioniert, aber dann
konnten wir nur so gerade von der Bahn runterrollen und blieben auf dem Taxiway
stehen. Nach einiger Zeit konnten wir Techniker am Bugfahrwerk auf den
Aussenboardkameras sehen. Der Kapitän erklärte dann, dass wir nicht lenken können
und so mussten wir auf einen Abschleppwagen warten…
Mit gut einer Stunde Verspätung kamen wir am Terminal an, zum Glück hatten wir
ursprünglich gut 2h Umsteigezeit. Nach einem weiteren 9h Flug mit wenig Schlaf
sind wir endlich in Windhoek gelandet, wo die Immigration dann nochmal ewig gedauert hat O:-)
Draußen erwartete uns schon unser Mietwagenüberbringer. Der uns einentoll herausgeputzten Toyota Hilux Double Cab übergeben hat. Kurze Einweisung und ab gings zu unserer Unterkunft für die erste Nacht. Eine kleine Pension mit passendem Namen „Casa Piccolo“ in Klein Windhoek =D
Dort haben wir ein wenig verschnauft, bevor wir los sind in die Stadt. Da Ostermontag war, hatten die meisten Geschäfte geschlossen. Angesprochen wird man trotzdem alle paar Meter.
Da mussten wir uns erstmal dran gewöhnen, jeder erzählt einem eine tolle Geschichte, warum gerade er jetzt Hilfe benötigt, teilweise direkt auf deutsch!
Einige von den Personen sind sehr hilfreich, so parkt man zum Beispiel nur dort, wo ein Herr in gelber Weste auf die Autos aufpasst und man gibt ihm nachher eine Kleinigkeit dafür.
So haben wir auch unsere Einküfe vom Supermarkt zum Auto geschoben bekommen. Da fühlt man sich schon besser mit,
da relativ viele Leute einen auf der Straße beobachten. Nicht als Touri aufzufallen, ist absolut unmöglich ;-)
Wir haben in Windhoek nur wenig angeguckt und eine Kleinigkeit gegessen, dann mussten wir zurück zur Unterkunft, da man sich im Dunklen nicht draußen bewegen soll. Dort haben wir dann ein wenig unsere Route vervollständigt, bevor wir hundemüde schon um 8 ins Bett gefallen sind.

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